Glossar

Bürgerhaushalt

Der Bürgerhaushalt, auch partizipativer Haushalt oder Beteiligungshaushalt genannt, ist eine in den 1980er Jahren entwickelte, direkte Art von (kommunaler) Bürgerbeteiligung. Die Verwaltung einer Stadt, einer Gemeinde oder einer anderen Verwaltungseinheit bemüht sich dabei um mehr Haushaltstransparenz und lässt die Bürger mindestens über Teile der frei verwendbaren Haushaltsmittel mitbestimmen und entscheiden. Über die Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel verständigen sich die Bürger dabei in einem deliberativen Prozess selbstständig, den die Verwaltung vorwiegend moderierend und beratend begleitet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerhaushalt

demografischer Wandel

Der Demografische Wandel beschreibt die Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung, und zwar die Veränderungen bezüglich:

  • der Altersstruktur der Bevölkerung,
  • dem zahlenmäßigen Verhältnis von Männern und Frauen,
  • den Anteilen von Inländern, Ausländern und Eingebürgerten an der Bevölkerung,
  • der Geburten- und Sterbefallentwicklung,
  • den Zuzügen und Fortzügen.

Die Auswirkungen auf die einzelnen Bundesländerund auf die Kommunen sind unterschiedlich.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Demografischer_Wandel_in_Deutschland

Informationssysteme

Ein Informationssystem ist ein System, das die Deckung von Informationsnachfrage zur Aufgabe hat.

Es handelt sich dabei um ein so genanntes Mensch/Aufgabe/Technik-System, das Daten (bzw. Informationen) produziert, beschafft, verteilt und verarbeitet. Informationssysteme stellen neben der Informationsinfrastruktur und der Informationsfunktion den Gegenstandsbereich sowie das Gestaltungsobjekt der Wirtschaftsinformatik dar.

Daneben bezeichnet der Begriff des Informationssystems auch im allgemeineren Sinne ein "System von Informationen", die in einem wechselseitigen Zusammenhang stehen, und auf eine bestimmte Art organisiert sind. Insbesondere Wissen ist ein solches System aus Informationen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Informationssystem

Stadtentwicklung

Als Stadtentwicklung bezeichnet man die räumliche, historische sowie strukturelle Gesamtentwicklung einer Stadt. Hierunter kann zum einen die Planung und Entwicklung der gesamten Stadt sowie zum anderen die Entwicklung einzelner Stadtquartiere verstanden werden.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtentwicklung
Hörtipp zum Thema: http://cre.fm/cre200

Standortfaktor

Standortfaktoren sind maßgeblich für die Attraktivität von (potenziellen oder bereits tatsächlich genutzten) Standorten für Unternehmen verantwortlich und beeinflussen diese damit bei ihrer Standortwahl (einschl. der Entscheidung, einen Standort zu verlassen).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Standortfaktor

urbaner Raum

Damit ist das städtische Siedlungsgebiet gemeint.